Nur etwa vier Minuten bleiben Bewohnern nach Beginn eines Brands, um die Wohnung zu verlassen, sonst können entstehende gefährliche Gase zum Tod führen. Vor allem nachts, wenn die Menschen schlafen, zählt jede Sekunde – und so können Rauchwarnmelder zu Lebensrettern werden. Seit Anfang des Jahres sind sie bundesweit Pflicht: Am 1. Januar 2017 trat die Regelung nun auch im letzten Bundesland, Berlin, in Kraft.

Nachdem Brandenburg die Pflicht bereits zum 1. Juli 2016 eingeführt hatte, zog Berlin nun als letztes der 16 Bundesländer nach: Ab 1.1. 2017 müssen alle Neubauten mit Rauchwarnmeldern ausgerüstet werden. Für Bestandswohnungen wird die Nachrüstung in den beiden Bundesländern bis Ende 2020 vorgeschrieben. Betroffen sind laut Gesetz alle Aufenthaltsräume, also Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure, die aus diesen Räumen als Rettungswege hinausführen. Ausgenommen sind Küchen sowie Bäder und Toiletten, da diese gemäß der Bauordnung nicht als Aufenthaltsräume definiert sind.
Der Aufwand, zeitnah Neubauten und Bestandsgebäude mit den erforderlichen Geräten fristgerecht auszurüsten, ist erwartungsgemäß sehr hoch. Eigentümer müssen die Umsetzung beauftragen, um Rechtssicherheit zu erlangen, Kapazitätsengpässe zu vermeiden sowie die Ausrüstung bis Fristende sicherzustellen.

NICHT AN DER FALSCHEN STELLE SPAREN

Das Angebot an verschiedenen Rauchwarnmeldern ist mittlerweile umfangreich. Wohnungsunternehmen und Eigentümern fällt es oftmals nicht leicht, in Anbetracht der Vielzahl an verschiedenen Herstellern und Modellen, einen geeigneten Melder auszuwählen. Keinesfalls sollten sie aber an der falschen Stelle sparen. Denn die Anschaffung eines Rauchwarnmelders ist eine wichtige Investition in die eigene Sicherheit und die seiner Mieter, insbesondere die Zuverlässigkeit des jeweiligen Brandmelders ist von höchster Bedeutung.
Um dies zu gewährleisten, müssen alle Rauchwarnmelder die DIN 14676 erfüllen. Diese betrifft Rauchwarnmelder für Wohnhäuser, Wohnungen sowie Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung und regelt die Themen Einbau, Betrieb und Instandhaltung. Empfehlenswert sind auch Geräte, die über ein Q-Prüfsiegel beziehungsweise VdS- und KRIWAN-Prüfzeichen verfügen.
Diese beiden Qualitätssiegel stellen höhere Anforderungen an die Geräte: Eine sichere Raucherkennung wird durch intelligente Auswertesensorik sowie ein spezielles Gehäusedesign gewährleistet. Weiter garantieren sie eine hohe Täuschungsalarmsicherheit, eine fest eingelötete Batterie mit mindestens zehn Jahren Batteriestandzeit, einen Test- und Stummschalter sowie die Verschmutzungsprognose im Selbsttest.
Aber nicht nur die Qualität müssen Wohnungsunternehmen und Eigentümer genau überprüfen – auch vor einer unsachgemäßen Installation der Geräte wird gewarnt. Die Installation der Geräte obliegt nach Gesetz zwar dem Gebäudeeigentümer, aber dieser kann die Wartungspflicht in Berlin an die Mieter übertragen, in Brandenburg ist diese Übertragung verboten. Allerdings ist er rechtlich verpflichtet zu überprüfen, ob der Mieter seiner Wartungspflicht auch nachkommt respektive nachkommen kann. Klärungsbedarf besteht unter anderem bei der Frage, ob Bewohner z.B. aus gesundheitlichen Gründen oder altersbedingt überhaupt in der Lage sind, ihrer Wartungspflicht nachzukommen. Im möglichen Schadensfall kann es passieren, dass der Eigentümer, trotz übertragener Wartungspflicht, rechtlich belangbar ist.

FUNKTECHNIK MACHT WOHNUNGSWIRTSCHAFT FLEXIBLER

Einen effektiven Lösungsansatz in dieser Rechtslage bieten Funkrauchwarnmelder: Während konventionelle Melder jährlich durch eine Sichtprüfung von zertifiziertem Fachpersonal auf ihre Funktionalität überprüft werden müssen, können mit Funkrauchwarnmelder alle wichtigen Geräteparameter überprüft werden, ohne dass Fachpersonal dazu die Wohnung betreten muss. Zu den Parametern zählen der Verschmutzungsgrad der Rauchkammer, der Demontageschutz, die Batteriespannung oder ob Hindernisse den Raucheintritt in den Rauchwarnmelder erschweren.
Nicht nur bei Rauchwarnmeldern geht der Markttrend eindeutig Richtung Funktechnik: Vor dem Hintergrund des Smart Meterings entwickelt sich auch die Messgerätetechnik dahingehend. Wer heute bereits auf Funk bei Rauchwarnmeldern setzt, dem fällt der Übergang auf moderne Funkablesetechnologie bei den Messgeräten leichter. Auch Mieter befürworten diesen Ansatz, da sie nicht mehr jedes Jahr dem Service-Personal Zutritt in ihre Wohnungen gewähren müssen.
Wohnungsunternehmen und Eigentümer sind aber nicht nur auf die passende Technologie, sondern auch auf erfahrene Partner mit dem nötigen Fachwissen und ausreichenden Kapazitäten angewiesen. Es gilt, Dienstleister so früh wie möglich mit der Installation der Melder zu beauftragen. Zusätzlich müssen Bewohner über den Einbau der Rauchwarnmelder informiert und Termine abgestimmt werden, damit die Geräte im gesetzlich festgelegten Zeitfenster installiert werden können.

FUNDIERTES KNOW-HOW RUND UM DIE UHR

Der Hamburger Messdienstleister Kalorimeta AG & Co. KG (Kalo) war bereits vor über zehn Jahren eines der ersten Unternehmen der Branche, das im Rauchwarnmeldergeschäft aktiv wurde. Mittlerweile übernimmt Kalo bundesweit die Wartung für über 1,8 Millionen Rauchwarnmeldern. Dank eines flächendeckenden Netzwerks von zertifizierten Servicefachkräften kann Kalo die Montage und Wartung von Rauchwarnmeldern für die Wohnungswirtschaft von kleinen Wohnanlagen bis hin zur Großsiedlung anbieten. Zudem verfügt Kalo über eine 24-Stunden Rufbereitschaft, sodass Kunden bei Störfällen jederzeit schnell geholfen werden kann.

Der Rauchwarnmelderservice im Überblick:

  • KALO kümmert sich um die Planung, Terminierung und Koordination der Mietertermine sowie um die Montage der Rauchwarnmelder durch zertifiziertes Fachpersonal.
  • KALO übernimmt für Sie bzw. die Mieter die Instandhaltung und Funktionsprüfung nach DIN-Norm 14676
  • Eine lückenlose Dokumentation sowie Wartungsbelege für die Nutzer/Mieter bei konventionellen Rauchwarnmeldern garantieren Ihnen Rechtssicherheit in Haftungsfragen
  • KALO sorgt sich um die Restantenverfolgung und -bearbeitung
  • Persönliche Ansprechpartner in Ihrer Region sowie zertifiziertes Fachpersonal stehen Ihnen zur Verfügung
  • Sie erhalten von KALO eine 10-jährige Garantie auf den Rauchwarnmelder bei Abschluss eines Wartungsvertrages
  • Bei auftretenden Störfällen am Rauchwarnmelder steht Ihren Mietern/Nutzern an sieben Tagen der Woche eine 24h-Rufbereitschaft zur Verfügung

Kalorimeta AG & Co. KG

Egal ob kompetente Verbrauchskostenabrechnung, professionelle Legionellenprüfung oder rechtssicherer Rauchmelderservice: Absolute Zuverlässigkeit, persönliche Ansprechpartner bei Ihnen vor Ort und der Einsatz von zukunftsweisender Technologie sind für KALO selbstverständlich.

Kalorimeta AG & Co. KG
Verena Lenzko
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Tel.: 030 – 23 09 76 65
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