Christine Mögling ist stellvertretende Vorsitzende des IVD Berlin-Brandenburg und seit 25 Jahren Immobilienmaklerin. Sie ist eine Macherin, die ihr großes Netzwerk für ihren Kundenkreis nutzt und außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement zeigt, bei dem Sie mit Herz und Hand die Dinge anpackt.

 

Guten Tag, Frau Mögling, wie schön, dass Sie Zeit gefunden haben für ein Interview. Zunächst die Frage: Wie sind Sie in die Immobilienbranche geraten?

Ich glaube, das Unternehmertum liegt mir im Blut, weil ich in einer Unternehmerfamilie groß geworden bin. Noch während meines Studiums zur Diplom-Kauffrau an der TU Berlin machte ich mich mit einer Anzeigenvermittlung selbstständig. 1995 gründete ich dann das Immobilien-Unternehmen „Mögling Immobilien Berlin“. Mein Team und ich stellen hohe Ansprüche an uns. Die meisten Menschen kaufen nur einmal im Leben eine Immobilie, daher verdienen sie die beste Beratung. Diese Ansprüche werden auch von anderen anerkannt. Im Magazin FOCUS-Immobilien-Spezial wird meine Firma seit Jahren als eins der besten Maklerbüros Deutschlands ausgezeichnet.

Ich bin in Zehlendorf geboren und hatte immer den Wunsch, mich auch beruflich im Berliner Süden zu betätigen. Wir sind sehr stark lokal verwurzelt und spezialisiert. Durch Änderungen in den Lebenssituationen wurde so manche Immobilie von uns wieder vermittelt. Besonders am Herzen liegt uns die Begleitung von Erbengemeinschaften, Menschen, die in Scheidung leben und Menschen in schwierigen Lebenslagen. Wir sind auch ein guter Begleiter für alleinstehende Damen beim Verkauf ihres Hauses.

 

„Das Heim kann dir die Welt ersetzen, doch nie die Welt dein Heim“

— Christine Mögling

 

Wie haben Sie den IVD kennengelernt – bzw. wie kamen Sie dazu, sich im IVD zu engagieren?

Nun, ich war schon immer ein politisch interessierter Mensch und trage gerne Verantwortung. Der IVD vertritt Positionen, die meine politischen Haltungen widerspiegeln, daher kann und mag ich den IVD gerne auch nach außen hin vertreten. Dazu kommt: Im Gegensatz zu anderen Interessenverbänden ist der IVD immer am Puls der Zeit mit seinen Themen. Auch der Schwerpunkt, unseren Mitgliedern hervorragende Schulungen und Seminare zu ermöglichen, unterscheidet den IVD maßgeblich von anderen Verbänden.

 

Welche Herzensthemen tragen Sie in den IVD-Vorstand? Welche Ziele verfolgen Sie?

Also, ich bin großer Fan von Mehrgenerationenhäusern. Ich habe diese in meiner eigenen Kindheit als sehr bereichernd erlebt. In meiner Tätigkeit als Maklerin treffe ich oft ältere Menschen die zum Teil recht einsam in ihren großen Häusern leben. Auf der anderen Seite gibt es alleinerziehende Elternteile, die kaum noch ein Privatleben haben, weil die Arbeit und die Kinderbetreuung ihren vollen Einsatz erfordern. Wenn es gelingt, diese Personenkreise zusammenzubringen, ist allen geholfen. Viele ältere Menschen haben Freude an der Beschäftigung mit Kindern und alleinerziehende Elternteile wären für Unterstützung dankbar. Umgekehrt können Alleinerziehende Elternteile die Hilfe für ältere Menschen, z.B. Einkäufe, in ihren Alltag integrieren.

Ich glaube, dass  sich in der Zukunft Gemeinschaftsgeschäfte unter Maklern verstärkt etablieren werden. Auf der politischen Ebene engagiere ich mich sehr für faire Provisionsteilung, d.h. dass Verkäufer und Käufer jeweils für die Hälfte der Provision (in Berlin 3% : 3%) aufkommen.

Gerne machen wir auch mit anderen IVD-Maklern Gemeinschaftsgeschäfte.

 

Frau Mögling, wie sieht Ihre Mischung aus Beruf, Engagement und Familie aus?

Sie kennen ja den Spruch von der Selbstständigkeit, in der man „selbst und ständig“ arbeitet. Ich denke, jeder Mensch wächst mit den Aufgaben und manche Dinge sind auch im Wandel. Meine beiden Söhne sind schon ausgezogen und so gibt es keine organisatorischen Hürden mehr, wenn ich abends z.B. politische Veranstaltungen besuche. Ich bin Vollblutunternehmerin und trage gerne Verantwortung. Verantwortung bedeutet für mich auch gesellschaftliche Verantwortung.

Ich bin dankbar dafür, dass ich viel Glück im Leben hatte – und ich möchte etwas von diesem Glück zurückgeben, z.B. indem mein Unternehmen sich für lokale Kinderprojekte engagiert. Als Beispiel für mein aktuelles Engagement möchte ich das Schutzengel-Haus in Steglitz nennen, Sie werden mich aber auch auf Weihnachtsmärkten für einen guten Zweck Schmalzstullen schmieren sehen.

Der Netzwerkgedanke ist mir dabei sehr wichtig – ich bin z.B. Gründungsmitglied des Lions-Club Berlin – Sophie Charlotte, der sich für wohltätige Zwecke zugunsten Berliner Kinder einsetzt.

 

Bleibt bei so vielen Tätigkeitsfeldern eigentlich noch Zeit für ein Hobby?

Die Arbeit und meine Ehrenämter bereiten mir so viel Freude, dass sich die Grenzen zwischen Hobby- und Berufsleben verwirschen. Viel Spaß habe ich auch am Klavierspielen, reiten, Kartenspielen und am Reisen.

 

Frau Mögling, wir bedanken uns für das wundervolle Gespräch und wünschen Ihnen alles Gute!

Sehr gerne, ich danke Ihnen!

 

Christine Mögling beim IVD BB

Mögling Immobilien Berlin

Email Christine Mögling

 

Bildquelle: IVD